Schnupperwochenende
- 5. bis 7. März 2010
Integrale Spiritualität
Michael Habecker &
Matthias Ruff
»Lebe Dein endliches Selbst,
doch ruhe dabei in der
Unendlichkeit« -Ken Wilber
Was ist Religion, was ist
Spiritualität, und wie können
wir, als sinn-suchende
Menschen, uns dem annähern,
was für uns im Leben von
letztendlicher Bedeutung
ist? Sind wir im Moment auf
dem Weg zu einer neuen, zu
einer post-konventionellen
Spiritualität? Auf der Basis von
Ken Wilbers integralem Modell
gehen wir diesen Fragen nach,
unterstützt durch beispielhafte
Übungen einer integralen
spirituellen Lebenspraxis. - ANMELDUNG
Michael Habecker, Jahrgang 1953, Ingenieur mit langjähriger Industrieerfahrung, seit 1993 als Gitarrenpädagoge, Musiker und Seminarleiter tätig. Beschäftigung mit Ken Wilber’s Werk seit 1985, langjährige Mitarbeit im Vorstand des Arbeitskreises Ken Wilber, Mitglied im Vorstand der Integralen Initiative Frankfurt. Mitübersetzer von „Integrale Psychologie“ und Übersetzer von aktuellen Wilber-Internetveröffentlichungen. Autor des Buches "Ken Wilber – die integrale (R)evolution" und zahlreicher veröffentlichter Artikel zu Wilbers Werk. Redaktionelle Mitarbeit bei www.kenwilber.de und der www.integrale-bibliothek.info.
Matthias Ruff: Bildender Künstler, Kunst- und Theoriestudium an der Universität der Künste Berlin. Yogalehrer, BDY (Ausbildung bei Imogen Dalmann und Martin Soder, Berliner Yoga Zentrum), Zen-Praxis bei Willigis Jäger (Ko-un-Roshi). Seit 1995 Beschäftigung mit Integraler Theorie und Praxis. Hospitanz bei Joachim Galuska in den Heiligenfelder Kliniken und mehrere Aufenthalte im Dürckheim-Zentrum in Todtmoos/Rütte. Leitung des Forums für Integrale Theorie und Praxis Berlin. www.integralesforum-berlin.de
Studium Integrale Spiritualität
Ein zweijähriges Studium am Benediktushof in Holzkirchen/Würzburg
und im Integralen Forum in Berlin
Michael Habecker (DIA) und Matthias Ruff (Integrales Forum Berlin)
Grundlagen, Methoden
Was können die Teilnehmerinnen dieses Studiengangs erwarten?
Was soll während des 2-jährigen Studiums mit den Teilnehmerinnen
passieren?
Das inhaltliche Angebot des Studienganges unterscheidet
a) Basismodule
b) Zusatzmodule und
c) Gastbeiträge
Basismodule
Die Grundlagen der Integralen Spiritualität bilden während des ganzen
Studiengangs, auch für das tägliche Üben zuhause, ganz explizit
folgende Basismodule:
a) Körper-und Atemübungen aus dem Yoga (Modul Körper)
b) Lernen und Verstehen (Modul Geist)
c) das Sitzen in der Stille/Meditation (Modul Sein/Spiritualität)
d) Schattenarbeit/Psychodynamik und Gestaltarbeit (Modul Schatten)
Diese Basismodule bilden das Grundgerüst des Studiums. Auch wenn
sie klar voneinander zu unterscheiden sind, bilden sie doch eine Einheit.
Erweitert wird dies durch Geführtes Zeichnen, Big Mind-Process,
Persönliche integrale Praxis (für das selbstständige Üben zu Hause),
Einzel- und Gruppenarbeit, Soziale Praxis und Umsetzung eines
gesellschaftsrelevanten Projektes, Referate & Vorträge, Dialogischem
Austausch, Studium der relevanten Literatur.
Zusatzmodule
Die Zusatzmodule ergänzen und erweitern das Angebot der
Basismodule. Sie werden integral angeboten, d. h. vor dem Hintergrund
einer integralen Theorie und Praxis. Sie richten sich nach Bedürfnis und
Interesse der TeilnehmerInnen (»i« steht für »integral«):
- iSpiritualität: Hierbei vertiefen wir eine Spiritualität des Seins und des
Werdens. - iArbeit: Die Verbindung von Beruf und Berufung, unser Leben in der
Arbeitswelt. - iEmotionen: Vom Umgang mit den eigenen Emotionen, insbesondere
mit schwierigen Emotionen. - iBeziehungen: Unser Leben in Beziehungen.
- iEthik: Die Wissenschaft und Kunst einer guten Lebensführung.
- iGender: Das Leben mit zwei Geschlechtern.
- iÖkologie: Mit der Natur in Einklang leben.
Weiterhin: iEntwicklung, iKommunikation, iKunst und Kreativität,
iWirtschaft, iGeld, iPolitik ...
Gastbeiträge
Beiträge von GastreferentInnen bereichern unser Studienangebot.
Folgende Beiträge stehen schon fest (Änderungen vorbehalten):
Dagmar Fleischmann
Themenschwerpunkt: Entwicklung nach Jean Gebser
Andreas Schröder
Themenschwerpunkt: Big Mind/Big Heart-Process
Helga Simon-Wagenbach
Themenschwerpunkt: Der Integrale Weg
Tom Steininger
Themenschwerpunkt: Gemeinschaft und evolutionäre Spiritualität
Mehrwert
Die vier Grundmodule des »Baukastensystems« des integralen Ansatzesbilden den wesentlichen Teil der Intensivwochen, der Wochenendenund des selbstständigen Übens zuhause. Zentrales Ziel des Studiums istes nicht nur an einem Wochenendseminar zu »schnuppern«, sondernüber einen Zeitraum von knapp 2 Jahren ein intensives und fundiertesLangzeittraining zu machen, nach dem Motto: »Kontinuität führt zubleibenden und substanziellen Veränderungen.«
Dabei stehen die persönlichen Wünsche, die Gegebenheiten und die
Möglichkeiten der TeilnehmerInnen im Mittelpunkt.
Ein weiteres wesentliches Merkmal des Studiums ist die Möglichkeit,
in Bezogenheit zu anderen Menschen, über Arbeitsgruppen und
E-Learning sich Inhalte anzueignen und einen intensiven Lernprozess
anzustoßen, und dadurch im Dialog sich persönlich zu entwickeln und
zu reifen.
Abb









